Automatische Hochwasserschutzanlagen
Automatische Hochwasserschutzanlagen
SAFP (Self Acting Flood Protection)
Nach Starkregen sind lokal Strassen und Autobahnen innerhalb weniger Minuten überflutet, Keller laufen voll. Linderung gab es nur durch aktiven Hoch-wasserschutz von der Pumpe bis zum Sand- sack. Durch intensive Forschung im Rahmen der Klimzug-Nord Projekte erweist sich nach eingehenden Tests der Technische Universität Hamburg-Harburg (TUUH) ein neues automatische Hochwasserschutzsystem als Alternative zum Selbstschutz.
Hochwasserschutz: In einem vierwöchigen Test bewies sich die Anlagenstabilität zum Schutz gegen Hochwasser Eine Vorsatzscheibe aus Plexiglas übernimmt die Sicherung des Kellerfensters. Diese ist im Hochwasserfalle fahrbar gestaltet. Nachdem die Entwicklung und die Fertigung der seriennahen Prototypen abgeschlossen war, erfolgte in Hamburg der Test in einem Testbecken.
Seit dem Jahr 1993 entwickelt die AQUA STOP Hochwasserschutz GmbH am Markt etablierte mobile Systeme für einen aktiven Hochwasser- schutz. Als Weiterentwicklung stand in diesem Jahr ein automatisches und modular gestaltbares Hochwassersystem im Fokus der Technischen Hochschule Hamburg Harburg (TUHH). Im „climate change research centre (KLIFF)“ wurde dazu eine Testreihe zur Nachweisführung der Dichtheit absolviert. Die Testeinrichtung bestand aus einem Betonbecken, 20 m lang, 15 m breit und 2 m hoch. Die Tür- und Fensterschotts wurden montiert und danach bis zu einem Meter Wasserstand geflutet. Wassereinbrüche waren nicht zu verzeichnen, d. h. die Anlagen sind dicht!
Die Systeme des Neuwieder Unternehmens konnten sich in den letzten Jahren bereits vielfach im Praxistest beweisen und das Hab und Gut von zahlreichen Unternehmen und Hausbesitzern vor Hochwasser schützen.
„Als praxisorientiertes Unternehmen, bringen wir derzeit unsere jahrelangen Erfahrungen im Forschungsprojekt Klimzug-Nord, welches sich mit der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Techniken, Methoden und Planungsverfahren zur Abwehr und Minderung von Klimafolgen befasst, ein“, so Andreas Schwager, Geschäftsführer der AQUA-STOP Hochwasserschutz GmbH. Die Ergebnisse bestätigen uns in der praktischen Umsetzung und können bei einer Modifizierung komplette Türen und Tore absichern. Für die neue Generation im mobilen Hochwasserschutz bedeutet dies einen Quantensprung, zeigt sich Schwager zufrieden. „Zum ersten Mal braucht niemand mehr den Hochwasserschutz aufzubauen. Einmal installiert erfolgt die Sicherung des Wohneigentums gegen Wasserschäden durch Überflutungen völlig selbsttätig und automatisch, ohne auf die hohen Sicherheitsanforderungen zu verzichten. Im nächsten Schritt werden wir uns mit interessierten Partnern abstimmen und die industrielle Serienreife in einem Forschungsprojekt nachweisen", beschreibt Schwager die Aussichten.
Entwicklung eines vollautomatischen Hochwasserschutzes für Privat und Gewerbe:
Folgende Öffnungen am Haus sollten geschützt werden:
Sicherung der Eingangstür vor eindringendem Hochwasser bis auf einen Meter Höhe
Sicherung einer Neben/Kellereingangstür
Sicherung eines Fensters im Erdgeschoss
Sicherung eines Kellerfensters
Automatischer Schutz gegen Hochwasser- AQUA-STOP Starkregenschott
Bedienung:
Die Anlage wird, wie bei einer Alarmanlage, bei Verlassen des Hauses aktiviert.
Sollte nun ein Hochwasserereignis eintreten, fahren alle Elemente der Schutzanlage automatisch, gesteuert durch einen Feuchtigkeitssensor oder einen herkömmlichen Schwimmerschalter, zu! Per Knopfdruck kann die Anlage auch manuell in die Schutzstellung gefahren werden. Die Anlagen sind auf Wunsch noch mit vielen weiteren sinnvollen Details erweiterbar, wie z. B. autarke Stromversorgung durch Solarmodul oder Akkumulatoren, Steuerung und Statusmeldungen mittels Smartphone/Tablet/PC etc.