Beteiligungsprozesse

Aus KLIMASCOUT für Kommunen
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== '''Warum Beteiligungsprozesse'''<br/> ==
 
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Beteiligungsprozesse, sogenannte Governance-Ansätze, sind Entscheidungsprozesse, bei denen neben kommunalen Behörden andere gesellschaftliche Akteure wie andere Fachpolitiken und demokratische Gremien, die Bevölkerung, Wirtschaft und Wissenschaft eingebunden werden. Die Beteiligung einer möglichst großen Vielfalt an Akteuren ist aus inhaltlichen, gesellschaftlichen, rechtlichen und nicht zuletzt finanziellen Gründen erforderlich.
 
Beteiligungsprozesse, sogenannte Governance-Ansätze, sind Entscheidungsprozesse, bei denen neben kommunalen Behörden andere gesellschaftliche Akteure wie andere Fachpolitiken und demokratische Gremien, die Bevölkerung, Wirtschaft und Wissenschaft eingebunden werden. Die Beteiligung einer möglichst großen Vielfalt an Akteuren ist aus inhaltlichen, gesellschaftlichen, rechtlichen und nicht zuletzt finanziellen Gründen erforderlich.
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*Das Klima und seine Änderungen beruhen auf einer großen Anzahl komplexer, zusammenwirkender Faktoren, die genaue Prognosen über regionale Auswirkungen unmöglich machen. Eine Anpassung an den Klimawandel ist daher mit Unsicherheiten verbunden, die auch in Zukunft bestehen bleiben. Um dennoch verbindliche Anpassungsstragien zu entwickeln, die auch angesichts etablierter Interessen als notwendig und&nbsp; angemessen betrachtet werden, müssen betroffene Akteure bei der Bewertung beteiligt werden.
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*Das Klima und seine Änderungen beruhen auf einer großen Anzahl komplexer, zusammenwirkender Faktoren, die genaue Prognosen über regionale Auswirkungen unmöglich machen. Eine Anpassung an den Klimawandel ist daher mit [[Umgang mit den Unsicherheiten regionaler Klimaprojektionen|Unsicherheiten]] verbunden, die auch in Zukunft bestehen bleiben. Um dennoch verbindliche [[Entwicklung von Anpassungsstrategien|Anpassungsstragien]] zu entwickeln, die auch angesichts etablierter Interessen als notwendig und&nbsp; angemessen betrachtet werden, müssen betroffene Akteure bei der Bewertung beteiligt werden.
  
*Von der Anpassung an den Klimawandel sind, wie beim Klimaschutz, zahlreiche Akteure, Interessen und Handlungsfelder betroffen. Als gesellschaftlicher Prozess kann Anpassung an den Klimawandel nur gelingen, wenn neben öffentlicher Politik und Verwaltung auch gesellschaftliche Gruppen und private Marktakteure frühzeitig beteiligt werden.
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*Von der Anpassung an den Klimawandel sind, wie beim [[Abgrenzung Klimaschutz und Anpassung|Klimaschutz]], zahlreiche Akteure, Interessen und Handlungsfelder betroffen. Als gesellschaftlicher Prozess kann Anpassung an den Klimawandel nur gelingen, wenn neben öffentlicher Politik und Verwaltung auch gesellschaftliche Gruppen und private Marktakteure frühzeitig beteiligt werden.
  
*Die Folgen des Klimawandels wirken sich regional verschieden aus und betroffene Bevölkerungs- und Interessengruppen haben jeweils unterschiedliche politische, soziale und finanzielle Möglichkeiten, sich anzupassen, z.B. je nach Sektoren (z.B. Landwirtschaft und Transportsektor), innerhalb einzelner Wirtschaftszweige (z.B. Winter- und Sommertourismus) bzw. nach Betroffenengruppen (z.B. Altersgruppen mit unterschiedlichem Einkommen) (s. Klimzug-Nordhessen). Um mit Ziel- und Interessenskonflikten umzugehen, ist die Einbindung aller Betroffenen in den Anpassungsprozess einer Kommune notwendig.
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*Die [[Wissenschaftliche Grundlagen|Folgen des Klimawandels]] wirken sich regional verschieden aus und [[Soziale Grundlagen|betroffene Bevölkerungs- und Interessengruppen]] haben jeweils unterschiedliche politische, soziale und finanzielle Möglichkeiten, sich anzupassen, z.B. je nach Sektoren (z.B. Landwirtschaft und Transportsektor), innerhalb einzelner Wirtschaftszweige (z.B. Winter- und Sommertourismus) bzw. nach Betroffenengruppen (z.B. Altersgruppen mit unterschiedlichem Einkommen) (s. Klimzug-Nordhessen). Um mit [[Vorstellung der Problemfelder|Ziel- und Interessenskonflikten umzugehen]], ist die Einbindung aller Betroffenen in den Anpassungsprozess einer Kommune notwendig.
  
 
*Anpassung findet an existierenden Infrastrukturen und im baulichen Bestand statt. Da ein großer Teil der betroffenen Gebäude und Flächen nicht im Besitz von Kommunen ist und somit auch private Akteure betroffen sind, muss die Öffentlichkeit an Anpassungsprozessen beteiligt werden.
 
*Anpassung findet an existierenden Infrastrukturen und im baulichen Bestand statt. Da ein großer Teil der betroffenen Gebäude und Flächen nicht im Besitz von Kommunen ist und somit auch private Akteure betroffen sind, muss die Öffentlichkeit an Anpassungsprozessen beteiligt werden.
  
*Aufgrund begrenzter finanzieller Mittel kann Anpassung nicht nur mit öffentlichen Mitteln umgesetzt werden und erfordert damit eine Beteiligung von Akteuren auch außerhalb von Politik und Verwaltung. Zudem können Maßnahmen scheitern und Investitionen verloren gehen, wenn die Öffentlichkeit im Prozess von Strategieerstellung, Umsetzung und Kontrolle der Ergebnisse nicht beteiligt wird. Die breite und frühzeitige Beteiligung von Akteuren, die Abwägung von Interessen und eine faire Verteilung von Lasten und Chancen kann den Erfolg von Anpassung an den Klimawandel, auch in finanzieller Hinsicht, nachhaltig unterstützen.
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*Aufgrund [[Förderinstrumente (öffentlich und privat)|begrenzter finanzieller Mittel]] kann Anpassung nicht nur mit öffentlichen Mitteln umgesetzt werden und erfordert damit eine Beteiligung von Akteuren auch außerhalb von Politik und Verwaltung. Zudem können Maßnahmen scheitern und Investitionen verloren gehen, wenn die Öffentlichkeit im Prozess von Strategieerstellung, Umsetzung und Kontrolle der Ergebnisse nicht beteiligt wird. Die breite und frühzeitige Beteiligung von Akteuren, die Abwägung von Interessen und eine faire Verteilung von Lasten und Chancen kann den Erfolg von Anpassung an den Klimawandel, auch in finanzieller Hinsicht, nachhaltig unterstützen.
  
 
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Eine breite Beteiligung beim Anpassungsprozess nutzt allen Akteuren:
 
Eine breite Beteiligung beim Anpassungsprozess nutzt allen Akteuren:
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Bei der Umsetzung von Anpassungsstrategien sollten daher Stakeholder und die Bevölkerung eingebunden werden.
 
Bei der Umsetzung von Anpassungsstrategien sollten daher Stakeholder und die Bevölkerung eingebunden werden.
 
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*'''Kooperative Beteiligung zur gemeinsamen Problemlösung:''' z.B. Runde Tische, Arbeitskreise und Foren zur beratende Entscheidungsvorbereitung, aktivem Einwirken und Begleitung der Umsetzung; Beirate für Anregungen für Politik und Verwaltung; Hearings; Planungswerkstätten zur Erweiterung fachspezifischer Sichtweisen; Zukunftswerkstätten zur Gewinnung neuer Ideen und Lösungsmöglichkeiten; Bürgervertretung in Gremien und Behörden
 
*'''Kooperative Beteiligung zur gemeinsamen Problemlösung:''' z.B. Runde Tische, Arbeitskreise und Foren zur beratende Entscheidungsvorbereitung, aktivem Einwirken und Begleitung der Umsetzung; Beirate für Anregungen für Politik und Verwaltung; Hearings; Planungswerkstätten zur Erweiterung fachspezifischer Sichtweisen; Zukunftswerkstätten zur Gewinnung neuer Ideen und Lösungsmöglichkeiten; Bürgervertretung in Gremien und Behörden
  
*'''Finanzielle Beteiligungen:''' z.B. Beteiligungsgesellschaften: Möglichkeiten für Bürger, sich als Anteilseigner öffentlicher Anlagen zu engagieren
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*'''Finanzielle Beteiligungen:''' z.B. Beteiligungsgesellschaften
  
  
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1. Planungsträger bestimmen anstehende Fragestellungen und geben klare Themen für die Bürgerbeteiligung vor. Dies erhöht die Umsetzbarkeit der Beteiligungsergebnisse.
 
1. Planungsträger bestimmen anstehende Fragestellungen und geben klare Themen für die Bürgerbeteiligung vor. Dies erhöht die Umsetzbarkeit der Beteiligungsergebnisse.
  
Zudem muss der Rahmen für Mitbestimmungsmöglichkeiten festgelegt und transparent gemacht werden. Gesetzliche, untergesetzliche und planerische Vorgaben, die auf der jeweiligen Planungsebene zu beachten sind, müssen beachtet werden. Daraus ergeben sich Entwicklungsoptionen und Ziele, über die verhandelt werden kann und solche, die aufgrund von Festlegungen auf übergeordneter Ebene der Diskussion entzogen sind.
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Zudem muss der Rahmen für Mitbestimmungsmöglichkeiten festgelegt und transparent gemacht werden. Gesetzliche, untergesetzliche und planerische Vorgaben, die auf der jeweiligen Planungsebene zu beachten sind, müssen berücksichtigt werden. Daraus ergeben sich Entwicklungsoptionen und Ziele, über die verhandelt werden kann und solche, die aufgrund von Festlegungen auf übergeordneter Ebene der Diskussion entzogen sind.
  
2. Der Planungsträger bindet anderer Behörden und relevanter Verbände ein und erkundet deren Planungsabsichten und gewünschte Schwerpunkte zur Anpassung an den Klimawandel.
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2. Der Planungsträger bindet andere Behörden und relevanter Verbände ein und erkundet deren Planungsabsichten und gewünschte Schwerpunkte zur Anpassung an den Klimawandel.
  
 
Zudem muss festgestellt und geplant werden, welche Akteure wann zu welchem Thema mit welchem Ziel beteiligt werden und wie der Beteiligungsprozess organisiert wird.
 
Zudem muss festgestellt und geplant werden, welche Akteure wann zu welchem Thema mit welchem Ziel beteiligt werden und wie der Beteiligungsprozess organisiert wird.
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*In der Phase der Bewertung kann die Öffentlichkeit zur Bewertung der Vulnerabilität einzelner Sektoren hinzugezogen werden sowie zur Auswahl von vulnerablen Sektoren, die vertieft betrachtet werden sollen.
 
*In der Phase der Bewertung kann die Öffentlichkeit zur Bewertung der Vulnerabilität einzelner Sektoren hinzugezogen werden sowie zur Auswahl von vulnerablen Sektoren, die vertieft betrachtet werden sollen.
 
*In der Phase der Ziel- und Maßnahmenbestimmung kann die Öffentlichkeit Ideen und Präferenzen zu Entwicklungsperspektiven, Zielen, Leitbildern und möglichen Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beitragen.
 
*In der Phase der Ziel- und Maßnahmenbestimmung kann die Öffentlichkeit Ideen und Präferenzen zu Entwicklungsperspektiven, Zielen, Leitbildern und möglichen Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beitragen.
*In der Phase der Umsetzung kann die Öffentlichkeit bei der Realisierung ausgewählter Maßnahmen einbezogen werden wobei finanzielle und andere Anreize eine entscheidende Rolle spielen können, um die Öffentlichkeit zur Teilnahme an Umsetzung und Monitoring zu gewinnen.
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*In der Phase der Umsetzung kann die Öffentlichkeit bei der Realisierung ausgewählter Maßnahmen einbezogen werden, wobei finanzielle und andere Anreize eine entscheidende Rolle spielen können, um die Öffentlichkeit zur Teilnahme an Umsetzung und Monitoring zu gewinnen.
  
5. Für einen erfolgreichen Beteiligungsprozess zur Anpassung an den Klimawandel ist es entscheidend, dass eine Beteiligung der Öffentlichkeit nicht nur angestoßen sondern auch verstetigt wird. Der Prozess muss fortlaufend über Monitoring, Evaluierung und Fortschreibung stattfinden, um trotz unterschiedlicher Interessen und trotz Zielkonflikten Lerneffekte, Kompromissbereitschaft und Lösungsorientierung zu bewirken. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Beteiligungsgremien müssen zusammengeführt werden. Unter Umständen muss mit autoritativen Entscheidungen gedroht werden, um die Bereitschaft der Akteure zur Einigung zu erhöhen.
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5. Für einen erfolgreichen Beteiligungsprozess zur Anpassung an den Klimawandel ist es entscheidend, dass eine Beteiligung der Öffentlichkeit nicht nur angestoßen sondern auch verstetigt wird. Der Prozess muss fortlaufend über Monitoring, Evaluierung und Fortschreibung stattfinden. So können trotz unterschiedlicher Interessen und Zielkonflikte Lerneffekte, die Bereitschaft zu Kompromissen und Lösungsorientierung erreicht werden. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Beteiligungsgremien müssen zusammengeführt werden. Unter Umständen muss mit autoritativen Entscheidungen gedroht werden, um die Bereitschaft der Akteure zur Einigung zu erhöhen.
  
 
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Um festzustellen, inwieweit in einem Beteiligungsprozess die wichtigsten Prinzipien berücksichtigt wurden, können die folgenden Indikatoren angewandt werden
 
Um festzustellen, inwieweit in einem Beteiligungsprozess die wichtigsten Prinzipien berücksichtigt wurden, können die folgenden Indikatoren angewandt werden
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(nach Greiving et al. 2007, s. BBSR-Online-Publikation, Nr. 26/2009 S.26f.):
 
(nach Greiving et al. 2007, s. BBSR-Online-Publikation, Nr. 26/2009 S.26f.):
  
Prinzipien: Was sind die Prinzipien des Gesamtsystems? (z.B. Ansprüche an demokratisches Vorgehen)
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*Prinzipien: Was sind die Prinzipien des Gesamtsystems? (z.B. Ansprüche an demokratisches Vorgehen)
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*Vertrauen: Existiert eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und Vertrauens?
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*Ziele: Sind Ziele für Schutzgruppen definiert?
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*Verantwortung (Verursacherprinzip): Ist die Verantwortung auf jeder Ebene definiert (Prozess, jedes Risiko)?
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*Begründung: Ist die Aktivität begründet/ gerechtfertigt?
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*Rechtliche Rahmenbedingungen: Wie werden Veränderungen rechtlicher Rahmenbedingungen systematisch erfasst?
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*Ablaufplanung: Sind Abläufe standardisiert?
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*Repräsentation: Sind alle relevanten sozialen Gruppen bzw. ihre Erwartungen bekannt?
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*Zugang zu Informationen: Inwieweit sind Informationen zugänglich?
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*Toleranz Prozess & Ergebnisse: Inwiefern tolerieren die „relevanten sozialen Gruppen“ den Prozess und die Ergebnisse?
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*Dialog: Wie konstruktiv ist der Dialog (Zuhören und gegenseitiges Verständnis)?
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*Finanzen: In wie weit entsprechen die finanziellen Ressourcen dem definierten Governance-Prozess?
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*Personal: In wie weit sind die personellen Kapazitäten angemessen (Kompetenz, Anzahl)?
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*Rolle: Wie wurde die Rolle der Experten definiert (Beirat, Gremium)?
  
• Vertrauen: Existiert eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und Vertrauens?
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• Ziele: Sind Ziele für Schutzgruppen definiert?
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• Verantwortung (Verursacherprinzip): Ist die Verantwortung auf jeder Ebene definiert (Prozess, jedes Risiko)?
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*dynaklim(KLIMZUG): ein erfolgreiches Projektbeispiel fuer Bürgerbeteiligung: [http://www.dynaklim.de/dynaklim/index.html http://www.dynaklim.de/dynaklim/index.html] (abgerufen: 19. September 2012)
 
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*dynaklim: Anwendung der Methode Zukunftsworkshop: [http://liferaytest.ahu.de/web/guest/wiki/-/wiki/DynaklimWiki/Zukunftsworkshop;jsessionid=7BE5E9E0D15D237B756B84D66F0A8000 http://liferaytest.ahu.de/web/guest/wiki/-/wiki/DynaklimWiki/Zukunftsworkshop;jsessionid=7BE5E9E0D15D237B756B84D66F0A8000] (abgerufen: 19. September 2012)
Begründung: Ist die Aktivität begründet/ gerechtfertigt?
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*KLIMZUG-Nordhessen: Begründung der Regionalforen: [http://www.klimzug-nordhessen.de/index.php?id=156 http://www.klimzug-nordhessen.de/index.php?id=156] (abgerufen: 19. September 2012)
 
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*Neumarkt (Klimamoro): Dokumentationen einer kommunal organisierten Bürgerbeteiligung im Rahmen eines Workshops: [http://www.klimaanpassung-landkreis-neumarkt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=62&Itemid=67 http://www.klimaanpassung-landkreis-neumarkt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=62&Itemid=67] (abgerufen: 19. September 2012)
• Rechtliche Rahmenbedingungen: Wie werden Veränderungen rechtlicher Rahmenbedingungen systematisch erfasst?
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*Mit der Klimaroute den Klimawandel zu den Menschen bringen: ein interkommunales und interdisziplinäres Projekt mit dem Ziel, die Öffentlichkeit zum Thema Klimawandel zu erreichen und einzubeziehen: [http://www.klimaroute.de/index.phtml?mNavID=1919.5&sNavID=1919.66&La=1 http://www.klimaroute.de/index.phtml?mNavID=1919.5&sNavID=1919.66&La=1] (abgerufen: 19. September 2012)
 
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*Richwien, Martina / Fischedick, Prof. Manfred (2012): Die Leitplanken des Beteiligungsverfahrens zur Erarbeitung des „Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen“: Ein Beteiligungsprozess auf Landesebene, der auch für Kommunen Anregungen geben kann: [http://www.klimaschutz.nrw.de/fileadmin/user_upload/documents/Klimaschutzplan_NRW_Auftakt_Vortraege.pdf http://www.klimaschutz.nrw.de/fileadmin/user_upload/documents/Klimaschutzplan_NRW_Auftakt_Vortraege.pdf] (abgerufen: 19. September 2012)
• Ablaufplanung: Sind Abläufe standardisiert?
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• Repräsentation: Sind alle relevanten sozialen Gruppen bzw. ihre Erwartungen bekannt?
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• Zugang zu Informationen: Inwieweit sind Informationen zugänglich?
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• Toleranz Prozess & Ergebnisse: Inwiefern tolerieren die „relevanten sozialen Gruppen“
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den Prozess und die Ergebnisse?
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• Dialog: Wie konstruktiv ist der Dialog (Zuhören und gegenseitiges Verständnis)?
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• Finanzen: In wie weit entsprechen die finanziellen Ressourcen dem definierten
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Governance-Prozess?
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• Personal: In wie weit sind die personellen Kapazitäten angemessen (Kompetenz, Anzahl)?
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• Rolle: Wie wurde die Rolle der Experten definiert (Beirat, Gremium)?
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dynaklim(KLIMZUG): ein erfolgreiches Projektbeispiel fuer Bürgerbeteiligung: [http://www.dynaklim.de/dynaklim/index.html http://www.dynaklim.de/dynaklim/index.html] (abgerufen: 19. September 2012)
 
 
dynaklim: Anwendung der Methode Zukunftsworkshop: [http://liferaytest.ahu.de/web/guest/wiki/-/wiki/DynaklimWiki/Zukunftsworkshop;jsessionid=7BE5E9E0D15D237B756B84D66F0A8000 http://liferaytest.ahu.de/web/guest/wiki/-/wiki/DynaklimWiki/Zukunftsworkshop;jsessionid=7BE5E9E0D15D237B756B84D66F0A8000] (abgerufen: 19. September 2012)
 
 
KLIMZUG-Nordhessen: Begründung der Regionalforen: [http://www.klimzug-nordhessen.de/index.php?id=156 http://www.klimzug-nordhessen.de/index.php?id=156] (abgerufen: 19. September 2012)
 
 
Neumarkt (Klimamoro): Dokumentationen einer kommunal organisierten Bürgerbeteiligung im Rahmen eines Workshops: [http://www.klimaanpassung-landkreis-neumarkt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=62&Itemid=67 http://www.klimaanpassung-landkreis-neumarkt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=62&Itemid=67] (abgerufen: 19. September 2012)
 
 
Mit der Klimaroute den Klimawandel zu den Menschen bringen: ein interkommunales und interdisziplinäres Projekt mit dem Ziel, die Öffentlichkeit zum Thema Klimawandel zu erreichen und einzubeziehen: [http://www.klimaroute.de/index.phtml?mNavID=1919.5&sNavID=1919.66&La=1 http://www.klimaroute.de/index.phtml?mNavID=1919.5&sNavID=1919.66&La=1] (abgerufen: 19. September 2012)
 
 
Richwien, Martina / Fischedick, Prof. Manfred (2012): Die Leitplanken des Beteiligungsverfahrens zur Erarbeitung des „Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen“: Ein Beteiligungsprozess auf Landesebene, der auch für Kommunen Anregungen geben kann: [http://www.klimaschutz.nrw.de/fileadmin/user_upload/documents/Klimaschutzplan_NRW_Auftakt_Vortraege.pdf http://www.klimaschutz.nrw.de/fileadmin/user_upload/documents/Klimaschutzplan_NRW_Auftakt_Vortraege.pdf] (abgerufen: 19. September 2012)
 
 
 
  
 
== '''Referenzen'''<br/> ==
 
== '''Referenzen'''<br/> ==

Aktuelle Version vom 6. Dezember 2012, 13:38 Uhr

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Inhaltsverzeichnis

Warum Beteiligungsprozesse

Beteiligungsprozesse, sogenannte Governance-Ansätze, sind Entscheidungsprozesse, bei denen neben kommunalen Behörden andere gesellschaftliche Akteure wie andere Fachpolitiken und demokratische Gremien, die Bevölkerung, Wirtschaft und Wissenschaft eingebunden werden. Die Beteiligung einer möglichst großen Vielfalt an Akteuren ist aus inhaltlichen, gesellschaftlichen, rechtlichen und nicht zuletzt finanziellen Gründen erforderlich.


 

Beispiel (s. BMVBS (2011) S.75)

„Auf EU-Ebene wird Governance bzw. ein intensiver Kommunikations- bzw. Partizipationsprozess z.B. in der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (2007/60/EG) festgelegt. Hier wird in Kapitel V von Mitgliedsstaaten gefordert, der Öffentlichkeit bereits Zugang zu der ersten Bewertung des Hochwasserrisikos, zu den Hochwassergefahrenkarten und den Hochwasserrisikomanagementplänen zu gewährleisten sowie eine aktive Einbeziehung der interessierten Stellen bei der Erstellung, Überprüfung und Aktualisierung der Hochwasserrisikomanagementpläne zu fördern.“

 

Vorteile der Stakeholdereinbindung

Eine breite Beteiligung beim Anpassungsprozess nutzt allen Akteuren:

 

Bei der Umsetzung von Anpassungsstrategien sollten daher Stakeholder und die Bevölkerung eingebunden werden.

 

Grenzen von Beteiligungsprozessen

Beteiligungsprozesse bereiten Entscheidungen vor und stellen eine Ergänzung zum kommunalen Anpassungsprozess dar. Wenn Entscheidungen Drittbindungswirkung haben sollen, muss am Ende die Norm gebende Entscheidung durch politische Entscheidungsträger stehen.

 

Umsetzung

Formelle und informelle Beteiligung

Für die Erstellung und Umsetzung von integrierten Anpassungskonzepten können formelle und informelle Verfahren der Bürgerbeteiligung angewendet werden.

Zur formellen Beteiligung gehören die Beteiligung der Öffentlichkeit in förmlichen Verfahren, z.B. Genehmigungsverfahren, und Verfahren der direkten Demokratie wie Bürger- und Volksbegehren oder Volksentscheide. Hierdurch kann die Öffentlichkeit ihre Interessen und Rechtspositionen wahren, wodurch die Akzeptanz und Qualität von Planungen erhöht werden soll.

Die informelle Beteiligung der Öffentlichkeit ist in der Regel dialogorientiert gestaltet. Beteiligungsformen können von reiner Informationsvermittlung über moderierte Veranstaltungen, Zukunftswerkstätten bis zu aufwendigen Beteiligungsverfahren reichen. Wie auch bei formellen Beteiligungsformen kann eine informelle Beteiligung der Öffentlichkeit die Akzeptanz von Anpassung verbessern, aber auch die Qualität von Planung und Maßnahmen erhöhen.

Durch die umfassenden Zuständigkeiten der Kommunen, die über Gebiets- und Planungshoheit verfügen, bietet die lokale Ebene gute Möglichkeiten, formelles mit informellem Handeln zu verknüpfen.

Bei Beteiligungsprozessen, auch bei der Anpassung an den Klimawandel, ist der Einsatz von Planern, Politikern und Verwaltungsmitgliedern notwendig. Der Aufwand kann sich jedoch durch die Potenziale rechtfertigen, die mit der Beteiligung betroffener Akteure verbunden sind, insbesondere der gesteigerten Effizienz bei Planung und Umsetzung. Um Beteiligungsprozesse durchzuführen und zu finanzieren, kann u.U. der Rahmen von Förderprogrammen als Modellvorhaben bzw. Projekte genutzt werden.

 

Formen der Beteiligung

Die Beteiligung von Akteuren kann mit unterschiedlicher Intensität erfolgen. Dies kann passive Aktionen wie Informationen zum Klimawandel und Anpassung, beratende Aktivitäten wie Beteiligung an Workshops bis hin zu langfristigen, interaktiven Maßnahmen wie Zukunftskonferenzen beinhalten.


Die Auswahl der Maßnahmen hängt vom Kenntnisstand der Akteure, von zur Verfügung stehender Zeit und finanziellen Mitteln und somit mit den Möglichkeiten der Beteiligung möglichst vieler Akteure ab.

Ziel aller Maßnahmen ist es, Veränderungen zu initiieren und die Bereitschaft zur Umsetzung von Maßnahmen zu entwickeln.

 

Beteiligung in den Arbeitsphasen

1. Planungsträger bestimmen anstehende Fragestellungen und geben klare Themen für die Bürgerbeteiligung vor. Dies erhöht die Umsetzbarkeit der Beteiligungsergebnisse.

Zudem muss der Rahmen für Mitbestimmungsmöglichkeiten festgelegt und transparent gemacht werden. Gesetzliche, untergesetzliche und planerische Vorgaben, die auf der jeweiligen Planungsebene zu beachten sind, müssen berücksichtigt werden. Daraus ergeben sich Entwicklungsoptionen und Ziele, über die verhandelt werden kann und solche, die aufgrund von Festlegungen auf übergeordneter Ebene der Diskussion entzogen sind.

2. Der Planungsträger bindet andere Behörden und relevanter Verbände ein und erkundet deren Planungsabsichten und gewünschte Schwerpunkte zur Anpassung an den Klimawandel.

Zudem muss festgestellt und geplant werden, welche Akteure wann zu welchem Thema mit welchem Ziel beteiligt werden und wie der Beteiligungsprozess organisiert wird.

3. Die Öffentlichkeit sollte frühzeitig an Planungs- und Entscheidungsprozessen beteiligt werden, solange Handlungsspielräume noch offen sind und um eine breite Überzeugung und Akzeptanz zu erreichen.

Zu Beginn der Planung sollte die Öffentlichkeit durch die Presse informiert werden.

Wissenshintergründe zum Klimawandel und dessen Folgen müssen für die Öffentlichkeit zugänglich sein, z.B. über eine Internetseite, damit alle Akteure ihre Mitsprachemöglichkeiten ausfüllen können. Eine an den Akteuren orientierte Kommunikation ist notwendig.

4. Vorschläge zur Einbindung der Öffentlichkeit in den Phasen von Planung und Umsetzung:

5. Für einen erfolgreichen Beteiligungsprozess zur Anpassung an den Klimawandel ist es entscheidend, dass eine Beteiligung der Öffentlichkeit nicht nur angestoßen sondern auch verstetigt wird. Der Prozess muss fortlaufend über Monitoring, Evaluierung und Fortschreibung stattfinden. So können trotz unterschiedlicher Interessen und Zielkonflikte Lerneffekte, die Bereitschaft zu Kompromissen und Lösungsorientierung erreicht werden. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Beteiligungsgremien müssen zusammengeführt werden. Unter Umständen muss mit autoritativen Entscheidungen gedroht werden, um die Bereitschaft der Akteure zur Einigung zu erhöhen.

 

Kooperation setzt Kommunikation, Verlässlichkeit und Vertrauen voraus. Um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit sicherzustellen, müssen alle Akteure ernst genommen und die Lernmöglichkeit aller Beteiligten vorausgesetzt werden. Bürgerbeteiligung sollte nicht als schmückendes Beiwerk betrachtet werden, sondern Empfehlungen, die in Partizipationsprozessen entwickelt werden, sollten ernst genommen und möglichst umgesetzt werden, um die Bereitschaft zur weiteren Beteiligung zu erhalten. Wenn Ideen und Einwände der Öffentlichkeit im Anpassungskonzept und in Entscheidungen der Gemeinde aufgegriffen wurden, sollte dies deutlich erkennbar sein. So kann die Motivation der Akteure zur Beteiligung auch an anderen Verfahren gefördert werden.

 

Typische Akteure

Typische Akteure bei der Anpassung an den Klimawandel sind (nach Born, Manfred (2010)):


Bestehende und bewährte Strukturen und Prozesse können genutzt und in den Anpassungsprozess eingebunden werden. Zudem sollten Netzwerke zwischen Anpassungsakteuren aufgebaut werden um vorhandene Potenziale zu nutzen.

Die Teilnahme einzelner Akteure oder Akteursgruppen kann sich entsprechend der Interessen der Akteure, veränderter Rahmenbedingungen oder der Prozessphasen kontinuierlich ändern.

 

Kriterien zur Auswahl der Stakeholder

 

Beispiel

Quelle: Governance-Instrumente für Klimaschutz und Klimaanpassung. Dr. Mark Fleischhauer | Dortmund, 11. Mai 2011: 4. Dortmunder Wohnungspolitisches Kolloquium „Wohnungsmarkt und Klimawandel – Konfliktfelder und Handlungsoptionen“ s. Folie 9:

http://www.raumplanung.tu-dortmund.de/irpud/fileadmin/irpud/content/documents/Fleischhauer_4DoWoPoKoll2011.pdf

 

Wen einbinden?

Klimaschutz

Klimaanpassung

Wie einbinden?

Gebäudeeigentümer

Energetische Sanierung, Nutzung

regenerativer Energiequellen

(Solarthermie, Erdwärme,

Photovoltaik, …)

Maßnahmen am Objekt (z. B.

Rückstauklappen gegen

Hochwasser oder

Fassadenbegrünung, heller Putz

gegen Überhitzung)

Broschüren, Internet,

Bürgerversammlung, Workshops,

Wettbewerbe, Ausstellungen,

Presse

Wohnungsbaugesellschaften,

Genossenschaften

v. a. energetische Sanierung des

Bestands

Maßnahmen zur Reduzierung der

Überhitzung in Gebäuden

Direkte Ansprache, Vermittlung

von guten Praxisbeispielen, runde

Tische

Öffentlichkeit allgemein

Hinweise auf Verhalten zum

energiesparenden Verhalten

Hinweise auf Verhalten im

Ereignisfall (z. B. bei Hochwasser)

Broschüren, Internet,

Bürgerversammlung, Workshops,

Wettbewerbe, Ausstellungen,

Presse

Stadtplanung, Architekten

Gebäudeausrichtung,

Verschattung

Vermeidung gefährdeter Bereiche,

angepasstes Bauen

Runde Tische, Netzwerktreffen,

Vermittlung von guten

Praxisbeispielen

Handwerk

Erweiterung des Angebots im

Hinblick auf energetische

Sanierung, erneuerbare Energien

Erweiterung des Angebots im

Hinblick Schutzmaßnahmen am

Gebäude

Fortbildungsmaßnahmen, Forum

bilden zur Präsentation der

Kompetenzen

Katastrophenschutz

-

Beratung von Behörden und

Eigentümern

Runde Tische, Netzwerktreffen

Gesundheitsamt

-

z., B. Verhalten bei Hitzewellen:

zielgruppenspezifische Beratung

der Öffentlichkeit,

Runde Tische, Netzwerktreffen,

Vermittlung von guten

Praxisbeispielen

Schüler, Lehrer

Information über Verhalten,

Hintergründe, Handlungsoptionen

Information über Verhalten,

Hintergründe, Handlungsoptionen

Multiplikatoren: Projektwochen,

Schülerwettbewerbe,

Ausstellungen

 

 

Monitoring

Um festzustellen, inwieweit in einem Beteiligungsprozess die wichtigsten Prinzipien berücksichtigt wurden, können die folgenden Indikatoren angewandt werden

(nach Greiving et al. 2007, s. BBSR-Online-Publikation, Nr. 26/2009 S.26f.):

 

Beispiele

 

Referenzen

[1] Born, Manfred (2010): Anpassung an den Klimawandel regional umsetzen! http://www.klara-net.de/dateien/upload/uploads/Born_Komminikation_des_Klimawandels.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[2] Bundesamt für Naturschutz (2007): Landschaftsplanung. Grundlage vorsorgenden Handelns 6.3 Aktive Beteiligung der Öffentlichkeit: http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/landschaftsplanung/lp-vorsorgendes-handeln.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[3] Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (2009): Klimawandelgerechte Stadtentwicklung. „Climate-Proof Planning“: http://www.bbsr.bund.de/nn_23582/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BBSROnline/2009/ON262009.html (abgerufen: 19. September 2012)

[4] Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (2009): Klimawandelgerechte Stadtentwicklung. Planungspraxis: http://www.bbsr.bund.de/nn_23582/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BBSROnline/2009/ON252009.html (abgerufen: 19. September 2012)

[5] Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (2011): Klimawandelgerechte Stadtentwicklung - Ursachen und Folgen des Klimawandels durch urbane Konzepte begegnen: http://www.bbsr.bund.de/nn_23494/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/Forschungen/2011/Heft149.html (abgerufen: 19. September 2012)

[6] Deutsches Institut für Urbanistik (2011): Klimaschutz in Kommunen. Praxisleitfaden: http://www.leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/sites/leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/files/pdf/klimaschutzleitfaden.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[7] Deutscher Städtetag (2011): Klimagerechte und energieeffiziente Stadtentwicklung. Positionspapier der Fachkommission „Stadtentwicklungsplanung“ des Deutschen Städtetages: http://www.staedtetag.de/imperia/md/content/dst/klimagerechte_stadtentwicklung.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[8] Europäische Umweltagentur (2009): Regionaler Klimawandel und Anpassung. Die Alpen vor der Herausforderung veränderter Wasserressourcen: http://www.eea.europa.eu/de/publications/regionaler-klimawandel-und-anpassung-2014-die-alpen-vor-der-herausforderung-veranderter-wasserressourcen (abgerufen: 19. September 2012)

[9] Fleischhauer, Dr. Mark (2011): Governance-Instrumente für Klimaschutz und Klimaanpassung. Präsentation: http://www.raumplanung.tu-dortmund.de/irpud/fileadmin/irpud/content/documents/Fleischhauer_4DoWoPoKoll2011.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[10] Hafner, Ass. iur. Simone (2012): Anpassung an die Folgen des Klimawandels durch Öffentlichkeitsbeteiligung? http://project2.zalf.de/inkabb/publikationen/dokumentationen/120425_partizipationsworkshop/praesentationen/Hafner%20%20-%20Praesentation%20Workshop%2026042012%20-Kompatibilitaetsmodus.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[11] Klimzug-Nordhessen: Partizipation, Akzeptanz und Regionale Governance (PARG): http://klimzug-nordhessen.de/index.php?id=61 (abgerufen: 19. September 2012)

[12] Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) (2009): Newsletter Ausgabe Nr. 08 | August 2009: http://www.anpassung.net/SharedDocs/Downloads/Newsletter/Newsletter__08,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Newsletter_08.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[13] Kropp, Prof. Dr. Cordula (2012): Demokratische Planung der Klimaanpassung? Strukturprobleme des expertokratischen Staats. Partizipationsforschung und Partizipationsverfahren in der sozialwissenschaftlichen Klimafolgenforschung: http://project2.zalf.de/inkabb/publikationen/dokumentationen/120425_partizipationsworkshop/praesentationen/Kropp%202012%20Demokratische%20Planung%20im%20Klimawandel%20ZALF.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[14] Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen-Anhalt (2011): Leitfaden zur Erstellung von kommunalen Klimaanpassungskonzepten in Sachsen-Anhalt: http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/Master-Bibliothek/Landwirtschaft_und_Umwelt/K/Klimaschutz/Klimawandel/Leitfaden.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[15] Niedersächsische Initiative für Klimaschutz in der Siedlungsentwicklung (NIKIS): http://www.nikis-niedersachsen.de/index.php?id=131 (abgerufen: 19. September 2012)

[16] Richwien, Martina / Fischedick, Prof. Manfred (2012): Die Leitplanken des Beteiligungsverfahrens zur Erarbeitung des „Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen“: http://www.klimaschutz.nrw.de/fileadmin/user_upload/documents/Klimaschutzplan_NRW_Auftakt_Vortraege.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[17] Umweltbundesamt Österreich (2010): KLIMAWANDELANPASSUNG IN ÖSTERREICH. Ergebnisse der Internet-Befragung im Rahmen des Beteiligungsprozesses zur Begleitung und Unterstützung der Erstellung der österreichischen Strategie zur Klimawandelanpassung: http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0266.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[18] United Nations Development Programme / United Nations Environment Programme / World Bank (2011): World Resources Institute Decision Making in a Changing Climate. Adaptation Challenges and Choices: http://pdf.wri.org/world_resources_report_2010-2011.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

[19] Wilke, Dr. Christian (2011): Anpassung an den Klimawandel in Metropolregionen: Thesen zur Beteiligung lokaler und kommunaler Akteure: http://www.anpassung.net/nn_700716/DE/Anpassungsstrategie/Veranstaltungen/Dialoge_20zur_20Klimaanpassung/1109_20Metropolregionen/Pr_C3_A4sentation_202,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Pr%C3%A4sentation%202.pdf (abgerufen: 19. September 2012)

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