KLIFF IMPLAN Siedlung und Infrastrukturen

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'''Verstärkung städtischer Wärmeinseleffekte'''
 
'''Verstärkung städtischer Wärmeinseleffekte'''
  
Innerhalb verdichtetet Siedlungsgebiete herrschen i. d. R. höhere Temperaturen als im unbebauten Umland vor. Die Gründe für dieses Phänomen liegen in der stärkeren Aufheizung aufgrund hoher Versiegelungsgrade, der reduzierten Durchlüftung wegen baulichen Hindernissen, der verminderten Verdunstung durch geringerer Vegetationsanteile sowie in der Speicherung und zeitverzögerten Abgabe solarer Strahlungswärme durch Gebäude und versiegelter Flächen. Bereits heute sind die
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Innerhalb verdichtetet Siedlungsgebiete herrschen i. d. R. höhere Temperaturen als im unbebauten Umland vor. Die Gründe für dieses Phänomen liegen in der stärkeren Aufheizung aufgrund hoher Versiegelungsgrade, der reduzierten Durchlüftung wegen baulichen Hindernissen, der verminderten Verdunstung durch geringerer Vegetationsanteile sowie in der Speicherung und zeitverzögerten Abgabe solarer Strahlungswärme durch Gebäude und versiegelter Flächen. Bereits heute sind diese städtischen Wärmeinseleffekte  z. T. stark ausgeprägt.
  
  

Version vom 31. Juli 2014, 12:06 Uhr

Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung

Siedlungsräume werden von den Auswirkungen des Klimawandels in besonderer Weise betroffen sein, da sie aufgrund der Konzentration von Bebauung, Infrastrukturen und Bevölkerung eine vergleichsweise hohe volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Verwundbarkeit gegenüber Naturgewalten aufweisen. Zudem haben Extremereignisse wie Hitze oder Starkregen aufgrund der räumlichen Gegebenheiten von Siedlungsgebieten (hohe bauliche Dichte und hoher Versiegelungsgrad) in diesen Räumen eine besonders ausgeprägte Wirkung (z. B. in Form von städtischen Wärmeinseleffekten oder durch übergelaufende Kanäle verursachte lokale Überschwemmungen).

Auch kritsche Infrakstrukturen, wie bedeutende Verkehrswege, Kraft- und Umspannwerke, Energie- und Kommunikationsnetze, Pflegeheime, Krankenhäuser, ärztliche Einrichtungen,  Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen etc., können durch wettter bzw. witterungsbedingte Extremereignisse wie z. B. Hitzebelastungen, Überschwemmungen oder gravitative Massenbewegungen gefährdet werden.

Aufgrund der wachsenden infrastrukturellen Vernetzung steigt zusätzlich die Gefahr, dass sich lokal begrenzte Ausfälle einzelner Teile der Infrastruktur in der Folge auch auf andere Infrastrukturbereiche oder umliegende Regionen ausdehnen. Diese Folgeeffekte besitzen das Potenzial, komplexe Versorgungsinfrastrukturen zum Erliegen zu bringen und können enorme volkswirtschaftliche Schäden bewirken.

Verstärkung städtischer Wärmeinseleffekte

Innerhalb verdichtetet Siedlungsgebiete herrschen i. d. R. höhere Temperaturen als im unbebauten Umland vor. Die Gründe für dieses Phänomen liegen in der stärkeren Aufheizung aufgrund hoher Versiegelungsgrade, der reduzierten Durchlüftung wegen baulichen Hindernissen, der verminderten Verdunstung durch geringerer Vegetationsanteile sowie in der Speicherung und zeitverzögerten Abgabe solarer Strahlungswärme durch Gebäude und versiegelter Flächen. Bereits heute sind diese städtischen Wärmeinseleffekte  z. T. stark ausgeprägt.
















Referenzen

Jan Spiekermann, Enke Franck (Hrsg.) Anpassung an den Klimawandel in der räumlichen Planung -Handlungsempfehlungen für die niedersächsiche Planungspraxis auf Landes- und Regionalebene

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